Meditation

Meditation und Fantasiereise Salzgrotte

Was stärkt mich?

Sitze bequem und aufrecht

Deine Schultern,  die Kiefergelenke und dein Becken sind entspannt, ganz gelöst

Nimm deinen ganzen Körper wahr und spüre die Aufrichtung deiner Wirbelsäule

Spüre dein Atmen

Stelle dir vor, du betrittst nun eine Salzgrotte
Es ist ein großer, dunkler Raum mit angenehmem Licht
Ein salziger Geruch liegt in der Luft
Die Luft ist angenehm kühl und angenehm feucht

du empfindest Leichtigkeit

Du gehst weiter in den Raum hinein

unter deinen Füßen knirschen die Salzkristalle
Es ist ein angenehmes und beruhigendes Geräusch

Die Kühle tut dir sehr gut

Du kannst dich auf diesen Ort einlassen und es genießen hier zu sein

Sei ganz du selbst und lebe im jetzigen Moment

Atme nun ein paarmal die salzige, feuchte Luft tief ein

Du entdeckst Liegen, die im Raum aufgestellt sind und entschließt dich auf einer Liege Platz zu nehmen

eine kuschelige, weiche Decke liegt bereit, um dich damit zu zudecken

Du machst es dir so richtig bequem

wenn Du möchtest decke dich zu

dein Körper entspannt sich und du schlägst, ganz im Vertrauen und mit der Zuversicht hier eine schöne und gute Zeit zu erleben, deine Augen

Konzentriere dich nun auf den Bereich hinter deiner Stirn
Gehe ins Innere deines Kopfes

Stelle dir dort einen hellen Punkt vor,  etwa so groß wie eine Erdnuss, klein ist er, aber doch deutlich zu erkennen

Mit jedem Atemzug sinkt dieser Punkt tiefer, immer tiefer, in tiefere Seins-Schichten

Bis er beim Nabel angekommen ist, im Bereich von Manipura Chakra, deinem Nabel-, deinem Magen Chakra

Dies ist der Sitz deine Willensstärke, deines Durchsetzungsvermögen
Manipura ist die Stätte der Juwelen
Ein sehr kostbarer Ort in deinem Körper
Spüre dich ein im Bereich von Manipura Chakra

spüre wie um den Magen, um den Nabel herum, Wärme, angenehme Wärme entsteht

Verweile und atme

Stelle dir nun vor, wie dein Kopf und dein Bauch innerlich über den Weg, den der helle Punkt gegangen ist, miteinander verbunden sind.
In der Mitte des Weges befindet sich dein Herz

Führe den hellen Punkten nun zum Herzen
Jeder tiefer Atemzug bringt dich deinem Herzen näher
Sei willkommen in deinem anahata Chakra, der Stätte deines Mitgefühls, deiner Liebe und Toleranz.

Spüre dein Herz, visualisiere dein Herz, nimm dein Herz symbolisch in beide Hände, atme und bringe Prana, die Lebensenergie, in dein Herz

Pause

Mit jedem Atemzug nimmst du Kraft und Energie auf: für Deinen Körper, für deinen Geist, für deine Seele

Dein Herz gehört ganz dir

du darfst dein Herz nun darum bitten dir die Frage zu beantworten „was dich stärkt in deinem Leben“
Lausche, ohne eine Antwort zu wollen, sei offen für das, was kommt, nimm die Bilder, Gefühle und Worte wahr, die jetzt vielleicht kommen mögen und sei nicht enttäuscht, wenn sich im Augenblick nichts zeigt

Lange Pause

Du darfst dich nun bei deinem Herzen bedanken, für was auch immer, vielleicht nur für den Moment der Ruhe, vielleicht für den Moment des inneren Friedens, vielleicht für die Antwort, den Impuls den du erhalten hast

Führe den hellen Punkt nun wieder zurück in den Raum hinter deiner Stirn, dem zu Hause von Ajna Chakra, die Verbindung deiner individuellen Seele mit dem großen Ganzen, dem zu Hause deiner Intuition

Stelle dir nun den dunklen Nachthimmel vor
in einer sternenklaren Nacht kannst du unzählige Sterne sehen

Unendliche Weite

Eine große Tiefe und Vollkommenheit

Selige Ruhe und Frieden

Kühle Nachtluft

frische Luft

Freiheit

Komme zurück mit der Aufmerksamkeit zu deiner Stirn
nimm deine breite Stirn wahr

die Weite des Nachthimmels breitet sich auf deine Stirn, auf deinen Kopf, auf dein Denken aus

du fühlst dich verbunden mit dem großen Ganzen, mit dem Universum

du siehst dich im Universum
du kannst den Planeten Erde sehen
du kannst unsere Sonne sehen

Pause

Du bist nun wieder in der Salzgrotte angekommen

nimm wahr, wie du bequem auf deiner Liege liegst

atme die kühle, salzige Luft ein

sei wieder bereit aufzustehen, ganz langsam, ohne Eile

du gehst noch einmal über den salzigen Boden, hörst noch einmal das Knirschen deiner Schritte

Gestärkt und voller Zuversicht verlässt du die Salzgrotte, wissend, dass du jederzeit an diesen Kraft-Ort zurückkommen kannst

Pause

Ganz allmählich bringst du die Aufmerksamkeit zurück hier in diesen Raum
zurück zu deinem Körper
zu deinem Atem

Nimm bewusst die Geräusche um dich herum wahr.

Visualisiere dir deinen Körper liegend auf deine Unterlage.

Lass dein Atmen tief werden.

Entschließe dich wieder Leben und Bewegung in deinem Körper zurückzubringen.

Reck dich, streck dich, gähne, stöhne, Seufze.

Willkommen zurück im Hier und Jetzt.
Die Meditation ist nun zu Ende.

Meditation Gedankenberuhigung

Lege oder setze dich bequem hin

Stelle dir deinen inneren Entspannungsplatz vor

Hier setzt oder legst du dich bequem hin

Deine Gefühle und Gedanken kommen zur Ruhe

Du bist die Ruhe selbst
Nun stelle dir vor, du liegst entspannt im Gras, über dir der blaue Himmel, die Luft ist angenehm warm, etwas entfernt ist das Rascheln der Bäume zu vernehmen

Stelle dir nun vor, du hast auf deiner Stirn ein Fenster und dieses Fenster öffnest du jetzt

Frischer Wind bläst hinein und alle Gedanken, die du nicht mehr brauchst, die dich belasten, bläst der Wind hinaus

In alle Ecken deines Gehirns bläst der Wind hinein und immer mehr Gedanken purzeln heraus

Wenn sich ein Gedanke nicht bewegen lässt, sich hartnäckig festhält, dann stelle dir vor, du unterspülst diesen Gedanken mit Wasser

Das Wasser unterspült den Gedanken, löst ihn aus deinem Gehirn und nun lässt sich der Gedanke herausziehen, wie eine Unkrautpflanze

Auch dieser Gedanke ist nun fort

Fahre fort, bis das ganze Gehirn blitzblank ist

Jetzt ist Raum für neue, frische Gedanken

Stelle dir das Innere deines Gehirns wie eine weiße Leinwand vor oder, wenn dir dies mehr zusagt, wie die glatte Oberfläche eines klaren Bergsees

Lass dort dein SANKALPA erscheinen, deinen inneren Vorsatz, deinen Entschluss, der dir zeigt, was notwendig ist, um in deiner jetzigen Situation zur Gedankenruhe zu finden; was notwendig ist, dich von negativen Gedanken zu befreien und einen klaren Geist zu behalten

Dein Sankalpa wird dir helfen diesen Entschluss zu verwirklichen

Wenn du den klaren See gewählt hast, sieh wie nun dein Sankalpa aus den Tiefen des Sees aufsteigt und klar zu sehen ist

Wiederhole dein Sankalpa mehrmals im Stillen und vertraue fest darauf, dass es bereits jetzt zu wirken beginnt

Nun verlasse den inneren Entspannungsplatz

Atme mehrmals tief durch

Spüre deinen Körper

Nimm dein Atmen wahr

Lausche auf die Geräusche um dich herum

Komme wieder hier, in diesem Raum an

Beginne dich zu bewegen, recke und strecke dich

Frisch und voller Energie bist du nun zurück im Hier und Jetzt

Komme dann langsam und achtsam zum Sitzen
Halte deine Augen noch geschlossen
Nimm die Chin Mudra ein und töne dreimal OM

Ende

Von Altem lösen

Die nachfolgende Neujahrsmeditation kann dir helfen zwischen den Jahren Vergangenes in Liebe und Dankbarkeit loszulassen, so dass dies dich fortan nicht mehr belastet. Diese Meditation wird dir neue Energie schenken für das neue, vor dir liegende Jahr.

Finde eine angenehme sitzende oder liegende Haltung. Nimm deinen Atem wahr, atme ein paarmal ein und aus, mache dir klar und bewusst: ich atme.

Pause

Atme nun bewusst dreimal tief ein und lang, tief und gleichmäßig wieder aus. Versorge so deinen Körper mit Prana, der Lebensenergie, die alles durchdringt alles nährt und heilt.

Pause

Nun ist es an der Zeit, Danke zu sagen, für alles Gute im Jahr 2018.

Für was bist du dankbar? Nimm dir einen kleinen Moment Zeit, in Ruhe, voller Geduld, Liebe, Dankbarkeit und Hingabe. Nimm an, was nun kommen mag an Gedanken, Gefühlen, Emotionen. Werde nicht grüblerisch, sondern lasse in Leichtigkeit zu, was jetzt kommen mag.
Bleibe wach und aufmerksam und wenn deine Gedanken abschweifen, dann hole sie sanft und liebevoll zurück und spüre erneut nach, wofür du im Jahr 2018 dankbar bist.

Pause

Nun überlege dir, was dich daran hindert, dich frei und glücklich zu fühlen.
Gibt es Menschen, gegen die du noch immer Groll hegst?
Gibt es Menschen, auf die du noch immer wütend bist?
Gibt es Menschen, von denen du noch immer enttäuscht bist?
Vielleicht hegst du Groll gegenüber dir selbst, bist wütend auf dich und enttäuscht von dir selbst. Wenn es so ist, dann darfst du dies jetzt fühlen. Es ist in Ordnung, es ist sogar gut, dass du es wahrnimmst. Es ist ein wichtiger erster Schritt.

Lasse nun all deine Emotionen zu: Angst, Wut, Zorn, Trauer, Enttäuschung oder was auch immer du fühlst.

Dazu gehört viel Mut und ein starker Wille, sich all das bewusst zu machen und es wirklich loslassen und zurücklassen zu wollen.

Die alten Bewertungen, die du gegenüber dir selbst und damit auch gegenüber anderen, vornimmst, alte Konditionierungen: dies alles kannst du nun mit jedem Atemzug loslassen, in Liebe und in Dankbarkeit.

Du befreist dich von Ballast.
Löse dich von den Fesseln der Vergangenheit, die dich vielleicht daran hindern, der Mensch zu sein, der du so gerne wärst: leicht und unbeschwert, glücklich, frei und zufrieden.

Jeden Moment genießend, den das Leben dir schenkt.

Löse dich von Dingen, von Beziehungen, von Gedanken, von Gewohnheiten, die dir und deinem Leben nicht mehr gut tun.
Es mag ja sein, dass du diese eine Zeitlang gebraucht hast.
Aber nun ist vielleicht der Moment gekommen, sie loszulassen.
Lasse dies alles in Liebe und Dankbarkeit los, damit sich neue Türen öffnen können.

Erhalte durch das Loslassen Raum dich zu entfalten. Es werden sich neue Möglichkeiten ergeben. Vertraue darauf.
Beginne hier und jetzt der Schöpfer deines Lebens zu werden.

Pause

Spüre wie mit jedem Atemzug Leichtigkeit in dich hinein strömt.
Spüre wie mit jedem weiteren Atemzug frische Energie, neue Kraft, sich in deinem Körper und in deinem Geist ausbreiten.
Spüre wie Vitalität und Gesundheit zunehmen.
Spüre, dass du bereit bist, Verantwortung für dich, deine Ernährung, deinen Körper, deine Gedanken, zu übernehmen.
Spüre, dass gute Gedanken kommen wollen, nachdem du das „Alte Denken“ losgelassen hast und das „Alte Denken“ gehen durfte.
Voller Mut und Vertrauen machst du dich auf in ein neues, erfüllendes Jahr.

Du bist der Schöpfer deines Weges und deines Lebens.

Pause

Eigenschaften, Fähigkeiten, welche du in deinem Leben haben möchtest, können nun zu dir kommen, da du sie einlädst und mit jedem Atemzug breiten sie sich mehr und mehr auf allen Ebenen deines Seins aus.
Spüre nun, welche Eigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten, du gerne haben möchtest.

Bitte grüble nicht. Lasse in Leichtigkeit und voller Vertrauen kommen, was kommen mag.

Du hast Zeit.

Sage dir nun voller Überzeugung im Stillen: ich lade nun gute und sinnvolle Eigenschaften zu mir ein, die mich in meinem Leben fortan begleiten und führen dürfen.

Pause


Bitte vertraue dir und dem Universum, falls Du nun enttäuscht sein solltest und glaubst, nichts Richtiges gefunden zu haben.

Bitte um Geduld.

Bitte mit dem nächsten Atemzug darum, dass das Universum dir Disziplin schenkt, deine Ziele zu verfolgen und auf deinem Weg zu bleiben.

Mit dem nächsten Atemzug bittest Du um Mut und Stärke.

Du bittest darum, ehrlich zu dir selbst sein zu können und auch ehrlich zu sein zu anderen.

Mit dem nächsten Atemzug bittest Du um Spontanität und Flexibilität, um dich dem Wandel und den Gegebenheiten des Lebens voller Vertrauen hingeben zu können.

Mit dem nächsten Atemzug bittest du um Kraft und Stärke, um zu verändern, was du verändern kannst und um Geduld und Gelassenheit für die Dinge, die du nicht ändern kannst.

Atme alles ein, was du noch einatmen, worum du noch bitten, möchtest, es ist alles da: in der Luft, im Universum.

Du brauchst nur darum zu bitten, es wird in dein Leben kommen.

Pause

Nun ist es an der Zeit zu visualisieren, was du in ganz naher Zukunft erreicht haben möchtest.

Male dir aus, wie du aussiehst.

Wie du dich fühlst.

Male dir aus, welches Leben dir gut tut.

Was du sein lässt in Zukunft.

Betrachte dein neues Ich.

Fühle dein neues Ich.

Genieße dein neues glückliches Ich.

Spüre Dich.

Lächle dir zu, voller Liebe und Dankbarkeit.

Pause

Spüre nun dein Atmen.
Gönne dir noch drei tiefe und bewusste Atemzüge.

Mit jedem Einatmen nimmst du Neues und Gutes in dich auf.
Mit jedem Ausatmen lasse Altes und Verbrauchtes los.
Diese kleine Atemmeditation kannst du in den nächsten Tagen mehrmals durchführen und dich mit der heutigen Meditation, mit dem heutigen Gefühl und den Gedanken verbinden.

Die Meditation ist nun beendet.
Halte die Augen noch einen Moment geschlossen.
Nimm deinen Körper bewusst wahr und beobachte dich selbst noch für einen kleinen Moment beim Atmen.

Ende