V a i r a g y a

Wie kam es zu der Namensgebung Vairagya Yoga?

Immer wieder im Leben mache ich selbst die Erfahrung und sehe bei anderen wie „verstrickt“ wir sind, wie sehr wir an Dingen hängen, was wir uns alles wünschen, wie leidenschaftlich wir sprechen können und mit welchen Belanglosigkeiten wir uns ewig beschäftigen.

Die alten Lehren des Yoga und Ayurveda sprechen von Vairagya, der Vorstufe zur Befreiung (genannt Moksha). In Verbindung mit dem Wort Vairagya ist von Nicht-Anhaftung, einem Zustand jenseits aller Wünsche, Leidenschaftslosigkeit, Entsagung und Entfärben die Rede.

Was bedeutet das für mich? Will ich wirklich ein Leben führen ohne je einen Wunsch zu haben, allem zu entsagen, allem gegenüber leidenschaftslos zu sein? Nein, ganz sicher nicht. Aber ich möchte mir klar darüber sein wann es sich lohnt zu wünschen, leidenschaftlich zu sein und auch mal zu entsagen. Durch die Lehren des Yoga komme ich immer mehr bei mir selbst an und mir wird klarer was mir wichtig ist.

 

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Buddha sagte: „Verstehe, was dich weiterbringt und was dich zurückhält. Dann wähle den Weg, der zur Weisheit führt.“

Ein Leben zu führen voller Lebensfreude in Einklang mit uns selbst, das erscheint mir erstrebenswert. Unser Geist ist sehr lebendig, quirlig und umtriebig. Gedanken sind die Natur des Geistes. Durch Asana, Pranayama und Meditation können wir erlernen unseren Geist zu beruhigen und gelangen so auf den Weg der Gelassenheit und des Gleichmuts – hin zu Vairagya.

Für mich steht Vairagya für innere Freiheit.

Komm und erlebe Yoga – erlebe dich.

Namesté

Martina